Hallo!
Wir sind eine 7er WG im 6. Stock (Aufzug vorhanden) des Hausprojekts NiKa im Frankfurter Bahnhofsviertel und suchen ab November eine*n neue*n Mitbewohner*in. Ein früherer Einzug wäre in Absprache möglich.
Aktuell wohnen hier fünf Erwachsene (3x Sie/Ihr, 1x Er/Ihm, 1x dey/dem) zwischen 25 und 42, eine Teenagerin (Sie/Ihr) im Alter von 16 Jahren und ein Hund (11 Jahre). Wir haben alle 18qm große Zimmer, teilen uns insgesamt 3 Bäder und einen großen Gemeinschaftsbereich mit Wohnzimmer und offener Küche. Da wir im Bahnhofsviertel wohnen solltest du nicht zu lärmempfindlich sein. Wir haben ein solidarisches Mietmodell. Die Durchschnittsmiete beträgt 510€ (inkl. Nebenkosten).
Wir suchen eine Person, die langfristig bei uns in der WG wohnen möchte. Für das freie Zimmer suchen wir eine FLINTA*-Person. Insbesondere möchten wir BIPOC ermutigen sich zu bewerben.
Wir freuen uns, wenn du uns etwas über dich und deine Vorstellungen des Zusammenwohnens schreibst, an sechster@kommunismus.jetzt. Im Folgenden findest du Informationen über das Zusammenleben in der WG und das Hausprojekt sowie ein paar Fotos von Zimmer & Wohnung.
Wir planen an den folgenden Terminen Kennenlerntreffen zu machen. Schreib uns am Besten direkt welcher der Termine dir passen würde:
- 31.08.26 19 Uhr oder 20 Uhr
- 09.09.26 19 Uhr oder 20 Uhr
- 18.09.26 19:30 Uhr
Unser Zusammenleben in der WG
Wir nutzen die Gemeinschaftsräume aktiv und haben viel Lust auf ein lebhaftes und solidarisches Zusammenleben. Das bedeutet konkret, dass wir gerne gemeinsam essen, zusammen auf der Couch liegen, WG-Ausflüge unternehmen und uns je nach Kapazität gegenseitig im Alltag unterstützen. Dabei versuchen wir auf verschiedene Bedürfnisse und Kapazitäten zu achten, was einen regelmäßigen Austausch und Verantwortungsübernahme voraussetzt. Wir bekommen öfter Besuch von Freund*innen, Partner*innen und Hausmitbewohner*innen. Das klingt vielleicht etwas trubelig, aber selbstverständlich ziehen auch wir uns in unsere Zimmer zurück oder sind unterwegs. Grundsätzlich liegt uns aber das Konzept des gemeinsamen Austauschs am Herzen. Wir haben regelmäßige WG-Plena, gemeinsame Putz- & Aufräumaktionen und einen Putzplan für die Wohnung. Wir bekommen wöchentlich frisches Obst und Gemüse von einer SoLaWi geliefert. Unsere Einkäufe bezahlen wir aus einer Gemeinschaftskasse, in die wir je nach persönlicher finanzieller Situation 100-200€ monatlich einzahlen. Privat bewegen wir uns zwischen Kunst, Grafikbüro, Punkkonzerten, Raves, Dissertation, Aktivismus, Therapie, Chor, Kampfsport, Naildesign und Uni. Dabei kämpfen wir mit Lohnarbeit, Pubertät, Ämtern, Patriarchat und chronischen Krankheiten.
Von der Person, die bei uns einzieht wünschen wir uns richtig Lust auf eine große WG und das Hausprojekt. Wir legen Wert auf ein Verständnis für Lebensrealitäten jenseits von Heteronormativität. Wir trinken mehrheitlich keinen Alkohol und ein respektvollen Umgang damit ist uns in den gemeinsamen Räumen wichtig. Unsere Wohnung ist rauchfrei. Wichtig ist uns auch, dass du dir der Verantwortung bewusst bist, was es bedeutet mit einer nicht-erwachsenen Person zusammenzuleben. Wir freuen uns besonders über Menschen mit einer längerfristigen gemeinsamen Perspektive!
Das Hausprojekt
In unserem Hausprojekt (www.nika.haus) wohnen 42 Menschen in mehreren WGs; unter uns sind Handwerker*innen und Angestellte, Arbeitslose, Beschäftigte in sozialen und technischen Berufen, Studierende und Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, Eltern, Kinder, ältere und jüngere Menschen von 16 bis über 70 Jahren. Als Projekt im Mietshäusersyndikat wurde hier ein ehemaliges Bürogebäude im Frankfurter Bahnhofsviertel in ein selbstverwaltetes und unverkäufliches Wohnhaus umgewandelt, das so nun seit 7 Jahren besteht. Mit unserem Projekt setzen wir uns für neue Formen des Wohnens in der Stadt ein und schaffen dauerhaft bezahlbaren und solidarischen Wohnraum. Wir treffen alle Entscheidungen gemeinsam und im Konsens und streben die gemeinschaftliche Organisation des Alltags an. Dazu gehört die Teilnahme am alle 14 Tage stattfindenden Hausplenum, ein aktives Einbringen in die AG-Strukturen, und diverse Extratermine rund um Hausverwaltung und -zusammenleben. Wir definieren uns als politisches Projekt, das sich auch in Stadt- und Stadtteilpolitik mit progressiven Beiträgen einbringt. Im Erdgeschosses befinden sich verschiedene Iniativen, die sich gezielt dem Bahnhofsviertel mit all seinen Bewohner*innen öffnen. In unserem Gemeinschaftsstockwerk, auf der Dachterrasse oder in der Sauna ist viel Platz für zwangloses und entspanntes Zusammenleben.
Fotos





